Dienstag, 18. märz 2008
Wie weit darf man bitte gehen?!

Wann hört die Selbstironie auf und verdammt was fängt danach an?!

Wenn man Probleme hat, soll man dann fertig sein?!Soll man sich dann fertig machen?!Soll man sein ganzes Leben einfach durch eine schwarze Brille sehen und gut ist?!

Wenn man zB eine recht gute Anhäufung von Problemen(die auch wirklich eigentlich nicht so witzig sind) hat und man anstatt, dass man sich in den Dreck schleift, sich einfach selbstironisch auf die Schippe nimmt.

Und dann wird einem gesagt, dass auch Selbstironie Grenzen hat.Hat sie das wirklich.Hat Selbstironie manchmal wirklich keinen Platz auf dieser Welt oder darf man sie egal wann anwenden?Moralisch,ästethisch oder wie auch immer gesehen?

Warum sollte man sich das Leben selbst erschweren, oder wäre es wirklich angebracht mal die Probleme zu realisieren.Aber was dann?

Dann sitzt man wieder tage- und nächtelang dort und "heult" sich die Augen aus, weil doch alles so verdammt Scheiße ist?!

Ist das dann das Wahre?Muss das denn sein?!

Ich verstehe ja, dass jeder mal so seine Zeit braucht, wo er sich einfach mal ein bisschen melancholisch Gedanken über den Sinn des Leben oder sonst irgendwas macht.

Aber wenn man einmal angefangen hat, ist es schwer wieder davon los zu kommen.Eine kleine, aber feine Droge würde ich sagen.Vielleicht sogar schlimmer als das, vielleicht sogar damit verbunden.Erst macht man sich seine Gedanken, dann fällt man in ein Loch, dann nimmt man Drogen, fällt in ein noch viel größeres und dann..

Und das alles muss jetzt meiner Meinung nach nicht sein.Vielleicht sollte man ein gewisses Mittelmaß finden, um nicht in die Sucht zu fallen und dann widerrum diesem Teufelskreis.Doch wie findet man es?!

Soll man sich ins Angesicht der Gefahr der Sucht stellen oder es wie gesagt ganz lassen?!

Und dann das beste. Da wird einem doch glatt gesagt, dass man einen um das abwechslungshafte Leben beneidet?!Stell euch das doch mal bitte vor.

Euer Leben ähnelt einer Anreihung von missglückten Lovestorys, eine Sache nach der anderen geht immer wieder und wieder zu Brüche,Beziehungen funktionieren nicht, enden..oder es kommt nicht mal zu welchen.Und der Rest des Lebens ähnelt auch gut einer Soap, ein Disaster nach dem Anderem..

Und dann erzählt man von einem ABWECHSLUNGSHAFTEN Leben?!!

Da sage ich nur : Bitte?!

Abwechslung, wenn also immer wieder und wieder der gleiche Scheiß sich an den anderen Scheiß reiht nennt man dies also Abwechslung?!

Ich würde es eher beschissene Eintönigkeit nennen, ehrlichgesagt.Seht ihr das nicht genauso?!Immer wieder das selbe.Ist das noch aufregend?

Ich denke eher nicht.

Ich möchte mich eigentlich nicht beschweren, möchte nicht sagen, dass alles was ich bis jetzt erlebt habe war scheiße.Im Gegenteil..mit dem meisten bin ich recht zufrieden sogesehen.Ich nehm es so hin wie es ist, meistens jedenfalls..Irgendwann sollte man dies auch, denn wenn man so viel Mist erfahren hat, härtet das einen ab (Ich bitte hier nun kurz zu meinem ersten Artikel zurückzukehren bwz ihn anzufangen um mich widerrum hier zu verstehen.Merci). Und das bin ich auch nicht Leid, denn finde ich es, in einem Blickwinkelgesehen, nicht gerade schlimm.Ich habe jedenfalls etwas zu erzählen, das heben denk ich viele Personen auf dieser Welt.Da bin ich wirklich nicht die einzige.Aber wie war das nochmal mit den Sternen?!!

Jedenfalls sollte man über die Grenzen von Selbstironie und den darauffolgenden Auswirkungen wirklich nochmal näher nachdenken.

von kirschmarmelade - veröffentlicht in: Das Leben und die Gedanken dazu
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