Sonntag, 30. märz 2008
"Hard work pays off in the future.
Laziness pays off now!"

Da haben die Ferien gerade aufgehört,3 Wochen vollem lange im Bett wälzen,
jede Menge Zeit sich intensiv mit sich selbst und der Umgebung zu beschäftigen,
jede Menge ungenutzte Zeit verfloss nun und hat man irgendwas produktives vollbracht?!
Ausser einer Fahrt nach Hamburg,nen bisschen Party,spontane witzige Aktionen,eine kleine Hausparty...?!

So waren meine Ferien wohl genau das hier :

Im Märchen vom Schlaraffenland, einer Umkehr-Utopie, wird die Faulheit dagegen als Tugend dargestellt. Der perfekte Lebensstil ist es hier, unter einem schattenspendenden Baum zu liegen und ab und zu den Mund zu öffnen, damit einem das Essen in eben diesen Mund fliegt. Jede Form von Arbeit gilt hier als verpönt.

Na, Appetit bekommen?!

Ich meine für 3 Wochen, oder auch alternativ 6 Wochen, ist Faulenzen ja wirklich okay, aber in anderer Hinsicht könnte ich mir wortwörtlich in den Arsch beißen (irgendwann schaffe ich es noch).Denn diese 3 Wochen haben es geschafft mich so zu "faulizieren", dass jegliche Schularbeit mir wie eine Daumenquetsche vorkommt, zudem noch wenn man Barrack Obama´s Wahlrede  systematisch analysieren muss.Ich meine, okay, da sind schon einige stilistisch gut gewählte Mittel drin, aber verdammt möchte ich das analysieren?NEIN

Es ist ehrlichgesagt zutiefst langweilig..Aber man weiß genau, dass man es machen muss.

Auch könnte man den Stoff den man in den 3 Wochen sowieso verplant hat, mal wieder auffrischen, aber nein, Monsieur Faulheit mag das nicht.Monsieur Faulheit möchte lieber auf der Couch liegen und mechanisch durchs TV zappen, wo eh nichts läuft und man sich jetzt grad wirklich mal an den Schreibtischen setzen könnte um etwas zu "lernen".

Ich liebe Monsieur Faulheit, aber ich glaube unsere Beziehung verläuft gerade auf einen sehr,sehr dünnen,glasigen Faden und ich erkenne schon leicht versäht über diesen Risse..kleine,feine Risse.
Ich habe die Zeit mit ihm genossen, wirklich.
Aber ich stelle mir unter meiner Zukunft mehr vor, als nur Madame Faulheit zu sein.
Mehr als nur auf der Couch zu fläzen und zu feiern.
So attraktiv das auch klingen mag.
Monsieur, ich beende nun das was wir hatten.Mit dem hier und jetzt werde ich dich verlassen und insgeheim weiß ich sowieso, dass ich deinem Charme wieder und wieder verfallen werde,
du wirst mich wieder auf die Couch ziehen, um mit dir sinnlose Sendungen anzuschauen, um zu schlafen..
Ich kenne einfach nicht das Rezept dazu, dich ganz zu verlassen, ganz zu vergessen.
Aber dieses ständige Hin und Her finde ich widerwärtig.
Dieses ständige Hin und Her macht dich attraktiv,so wahnsinnig heiß
du holst mich aus dem anstrengenden Alltag, in eine Welt die nicht die Realität ist, in unser persönliches Schlaraffenland.Das gefällt mir sehr.
Doch ich kann nicht, ich muss laufen, weg von dir.
Denn du ruinierst mir mit deiner Phantasie,deiner "Utopie" die Zukunft, ich möchte nicht so werden wie du, ich möchte etwas anderes werden.
Also verabschiede ich mich nun,
(ich weiß wir werden uns wiedersehen und in die Arme schließen,denn ich bin schwach)

Aber für diesen Moment mein Liebster,

sage ich,

Adieu.

von kirschmarmelade veröffentlicht in: Das Leben und die Gedanken dazu Community: Sinn und Unsinn
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Samstag, 29. märz 2008
Also wirklich mal, was hat uns das Medium nicht alles für Scheinwelten präsentiert?!
Eine habe ich ja schon in einen meiner Artikel präsentiert,
aber es gibt noch so viel mehr.

Vom Aspekt Gewalt her z.B. ich mein wie oft am Tag wird im Fernsehen gezeigt 
wie irgendein Mensch auf diverse Weise stirbt,verreckt,den letzten Atemzug vollzieht?!
Wirklich, sehr oft, oder?
Gewalt ist doch heutzutage Alltag, nicht nur durch das Tv, sondern auch durch Gewaltspiele und sonstiges.
Nicht, dass ihr jetzt denkt ich möchte mich jetzt nur abwertend über diese Art von Medium äußern.Nein.

Es geht mir darum, dass die (Gewalt-)Scheinwelt, die Tag für Tag vor unseren Augen geschieht, mit dem Bild, welches die Realität widerspiegelt,fusioniert.
Und fertig ist ein Kuchen voller Schein und weniger Wirklichkeit.

Aber dann, auch wenn ich mir dem bewusst bin, ein bisschen Wirklichkeit ist in den manchen Dingen schon drin, oder nicht?!

Da habe ich doch letztens eine Reportage, bei Phönix, über die Mafia verfolgt.Und die Mafia, die wurde dort genauso widergegeben, wie ich sie auch aus der Pate kenne.Mord,Drogen,Frauen steht da auf der Tagesliste.Auch den realen "Paten" haben sie gezeigt.


Aber apropos Mord,
wieviele Menschen sterben in der Realität pro Tag denn so?Ich meine auf unnatürliche Weise, schon recht viele, würde ich sagen ,oder?
Aber haben wir wirklich eine Vorstellung von dem was wir Realität nennen?!

Wenn wir nun ausser Tv-lich einen Mord betrachten würden oder sogar Tag für Tag Mord und Todschlag mitbekommen würden?!Das tun die meisten von uns nicht,schätze ich.

Wie würdest du reagieren wenn du ganz idyllisch mit deinem Hund spazieren gehst, dieser dann wegläuft, du hinterher und dann stoppst du und blickst in die eiskalten Augen einer Toten,vermutlich vergewaltigt.

Was würdest du tun wenn dich nachts jemand auf deinem Nach-Hause Weg überfällt, mit einem Messer an deinem zarten Hals?

Wie würdest du widerrum reagieren wenn du diese Szene als Aussenstehender beoabachtest?

Was würdest du tun wenn dir ein Mafia-Boss ein verlockendes Angebot macht?

Was würdest du tun wenn jener droht deine Familie zu ermorden, wenn du es nicht annimmst?


Als Leiche kann man nichts mehr tun.


von kirschmarmelade veröffentlicht in: Das Leben und die Gedanken dazu Community: Kultur-Schock
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Samstag, 29. märz 2008
So Ostern ist zwar nun ein bisschen her, aber der Gedanke muss jetzt ersteinmal aus meinem kleinen Köpfchen.Kennt ihr das wenn ihr nen Gedanken habt und der euch so lange nervt bis ihr ihn in irgeneiner Weise erläutert?Also wenns nach mir geht könnte ich ja über jeden Stein philosophieren, aber da müsste ich wohl eine Zeitmaschine bauen und mich in die Antike verfrachten.Und mich dann letztendlich mit all den großartigen Philosophen zu unterhalten, obwohl das irgendwie auch nicht das wahre wäre, weil wir einfach auf einer Basis von ganz verschiedenen Ereignissen bzw Erlebnissen leben.Philosophische Naturwissenschaften waren dort ja Gang und Gebe und so würde ich sie bei den meisten Dingen zu leicht belehren können und garnicht erst nach dem Wissen suchen können.

Aber,aber,aber..

Eigentlich wollte ich ja kurz nen Statement über Ostern liefern:

Karfreitag,Mittagszeit,ich erwache,koche Kaffee,wandere durch meine Wohnung,schaue aus dem Fenster,Schnee,naja gut,viel Schnee,die Kaffeemaschine schnurrt,Kaffee fertig!!,mit Tasse voller frischem, gut riechenden Kaffee tapse ich nun wieder in meine Schlafoase kuschle mich ein,schalte den guten,alten Fernseher an..

zappe,zappe,Osterei,Osterhase,alles derartige hoppelt mir auf der anderen Seite der Glasscheibe entgegen

nach kurzem Kopfkratzen und Blick auf einen Kalender,

scheiße, du hast wirklich Ostern vergessen..Es ist Karfreitag..naja kommt wenigstens nen guter Film?!

Aber ganz im Ernst, wen interessierts?WEN interessierts heutzutage ab einem gewissen Alter ob Ostern ist.
Ich hab mir da noch nie wirklich Gedanken gemacht, aber Ostern hat sogesehen, wenn man nicht grad familiär so extrovertiert ist, noch nie wirklich einen Sinn gemacht, oder?

Als Kind gabs noch Eier,Süßigkeiten (die eigentlich alles für Kinder schmackhaft machen, an jedem beliebigen Feiertag), jene haben dann alles zu einem nicht zu vergessenen Highlight gemacht.
Und vielleicht noch, dass die Familie sich dann mal zusammensetzte, was bei mir jedoch nicht der Fall ist.

Also Fazit? Fazit ist, dass ich mir Ostern auch hätte sparen können.
Das diesjährige Osterfeuer war wegen den sehr miserablen Wetterbedingungen so verdammt schlecht, dass alle schlotterten und man ans Osterfeuer garnicht rankam.
Dann habe ich auch noch versucht durch alkohlische Beeinflussen mich vom Schnee nach Hawaii zu versetzen, mental bzw temperamenturmäßig gesehen.
Fazit aus dem Fazit, stinkende Klamotten wie jedes Jahr,Erkältung,noch mehr Schnee.


Vielleicht hätte es ja geholfen wenn irgendwer mir auch etwas zum Suchen versteckt hätte?!
von kirschmarmelade veröffentlicht in: Das Leben und die Gedanken dazu Community: Sinn und Unsinn
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Freitag, 28. märz 2008
Aber momentan leide ich an einer verdammten Lungenentzündung und habe sofern meine Schreiblust verloren.

kommt aber wieder sobald ich sie los habe.


bis dahin

schöne tage wünsch ich
von kirschmarmelade
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Freitag, 21. märz 2008

Was denkt ihr was das ist?3x dürft ihr raten!

1.

2.

3.

Wenn ihr jetzt unter diesen 3 Optionen "Gefühle" gewählt habt, dann seid ihr verdammt richtig!

Warum Gefühle?Ich habe die Erfahrung gemacht, dass alles auf der Welt mich nicht so sehr kränken kann, wie es Gefühle tun.

Eigentlich ist ja die Gekränktheit,die Unglücklichkeit, ein Gefühl selbst und wird durch Gefühle anderer zu dem gemacht, was es ist.

Gefühle machen Gefühle.

Die ganze beschissene Menschheit besteht aus Gefühlen.Wir können nicht ohne sie, wir wollen manchmal aber auch nicht mit ihnen.

Denn Gefühle können das Schönste und das Beschissenste zugleich sein.

Wenn ich Gefühle hör, dann assoziiere ich das mit Liebe.Das beste Beispielsgefühl für die Wechselhaftigkeit eines Gefühls.

Genaugesehen ist Liebe der Big Boss, der Oberoberchef der ganzen Gefühlsbranche.

Liebe kann so verdammt weh tun und so verdammt gut tun.Doch besteht dort immer ein riesiges Risiko was den gegenwärtigen und den darauffolgenden Zustand betrifft.

Genaugesehen kann man Liebe nicht allein empfinden.Ausser vielleicht Selbstliebe, aber das empfinde ich eher als Krankheit und nicht als Gefühl.

Aber sogesehen also, braucht Liebe mindestens einen Gegenstand(Menschen), dem sie sich hingeben kann.Sich total öffnen kann.

Und genau da öffnen wir die Büchse der Pandorra.Das Wissen himself.

Es ist nämlich eigentlich nicht das Gefühl selbst, was uns entweder zu dem glücklichsten oder traurigsten Menschen auf Erden macht, sondern der Mensch selbst kann sich bzw andere zu dem machen, was er ist oder sein wird.

Zum Glücklichsein braucht die Liebe eine positive Gegenreaktion bzw ein Paralell-liebesgefühl.

Zum Traurigsein genau das Gegenteil, eine negative Gegenreaktion, ein nicht Paralell-liebesgefühl

So einfach klingts, so schwer kann man es umsetzen.

Auch wenn ich weiß, dass Liebe, Gefühle an sich, das Leben lebenswert gestalten, denke ich trotzdem in so manchem Tief, dass es das doch alles nicht wert ist, dass es doch nicht sein kann, dass man so abhängig von diesem Gefühl sein kann.

Wirklich, die Liebe ist die schlimmste Droge, wäre sie materiell sollte man sie verbieten.Denn die Selbstmordrate(genereller Todesrate) ist auf Grund von Liebe bestimmt sehr hoch.

Doch dann gäbe es auch kein Glücklichsein mehr und würde man die negative Liebe verbieten, dann gäbe es keinen Gegensatz mehr und man würde das Glücklichsein nicht mehr schätzen.Denn wir leben ja in einer Welt der Gegensätze, ohne die so manches nicht existieren könnte.Sprichwort Gut und Böse,Heiß und Kalt..

Beenden werde ich es mit einem Zitat von Sullivan, einem amerikanischen Psychologen.

""Wenn die Zufriedenheit oder die Sicherheit eines anderen für mich ebenso bedeutsam wird wie meine eigene Zufriedenheit oder Sicherheit, dann ist dies der Zustand der Liebe""

von kirschmarmelade veröffentlicht in: Das Leben und die Gedanken dazu
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Freitag, 21. märz 2008

 

Kann man das kaufen?Und wo?

Wie viel kostet es?

Und vorallem was ist es?

Also jetzt mal ohne Spaß. Charakterstärke, wie würde man das definieren?Und wenn man es definiert hat,

wo ordnet man es dann ein?

Charakter an sich, so nennt man die  Ausprägungen der Persönlichkeiten von Menschen. Sie versuchen, Eigenschaften von Einzelpersonen einem bestimmten Typus zuzuordnen und dabei vor allem angeborene Eigenschaften der körperlichen und seelischen Verfassung zu beschreiben.

In China z.B hat sich eine Fünf-Elemente-Lehre herausgebildet. Diese Elemente sind Feuer, Erde, Metall, Wasser und Holz. Für was jedes von denen steht, kann man sich ja ungefähr denken.Diese elementarischen Typen sind eigentlich schon eine gute Idee etwas einzuordnen.

 Psychologisch sieht das folgend aus :

 Der narzisstische (Spaltung, Entwertung / Idealisierung,Übersteigertes Machtbedürfnis und Selbstwertgefühl)

 Der schizoide (Rationalisierung, Intellektualisierung,Distanzbedürfnis, Angst vor Nähe)

 Der depressive (Autoaggressionen, Reaktionsbildung,Abhängigkeit von anderen Menschen,  Minderwertigkeitsideen und -gefühle,)

 und der hysterische Typ (Verdrängung, Verleugnung,Geltungsbedürfnis, sexualisiertes Verhalten, Angst vor Sexualität)

Aber das sind doch dann eigentlich auch nur Charaktererscheinungen, die besonders bei einem Menschen hervortreten.Nur bestimmen die dann gleich den ganzen Charakter?Nur weil eine Charaktereigenschaft hervorsticht, ist man dann das wofür man sich gibt?Wenn einer zum Beispiel überwiegend ein depressiver Typ ist, heißt es doch nicht, dass er tag ein tag aus depressiv ist.Und nur weil er jetzt zu ich weiß nicht 60% generell depressiv ist, inwiefern auch immer, ist er doch noch zu 40% etwas anders, fröhlich oder undpressiv eben?Und kann man dann sagen, dass er ein depressiver Typ ist?Kann man so einseitig Dinge betrachten, besonders Menschen betrachten?

Aber ist es nicht so, dass man Menschen meist, wenn man sie erst kurzzeitig kennt, nach der herrausstechenden Charaktereigenschaft beurteilt und dann sich sein (Vor-)Urteil über die gewisse Person bildet.Und ist es nicht so, dass es schwer ist dieses Urteil wieder zu entfernen und umzuwandeln(in eine mehrseitige Sicht der Dinge-depressiv/undepressiv).Also kann es doch wirklich passieren, dass man viel zu früh sich ein Bild von einem Menschen macht.Aber nur das Bild des generellen Types an sich und nicht der anderen Charaktereigenschaften.

Also kommt es dazu, dass die Person bzw der Typ der Person einem als sehr unsympathisch erscheint und man dann entscheidet, dass man nicht unbedingt weiteren Kontakt mit ihr haben will.Jedoch hat man ja eigentlich gesehen noch garnicht die wahre Person kennengelernt, die einem wohlmöglich gefallen könnte.

So kommt es Tag ein, Tag aus zu Missverständnissen in der Gesellschaft (oder auch auf Partys,Sit-ins, wo sich viele Menschen eben so treffen) und vielleicht kommt es auch nicht dazu, dass Personen, die eigentlich ein gutes Match bilden würden, da sie sich Typen-mäßig nicht verstehen.

 

Nun aber zur Charakterstärke, also ich habe mich wirklich gefragt, wie bezeichnet man sie denn nun? Stärke, irgendetwas Mächtiges, etwas was man sich "erkämpfen", in dem Fall "erarbeiten" muss.Charakter, haben wir nun ausgiebig selektiert und erläutert, denke ich. Und nun beides zusammen : Macht + Charakter ? Mh, also ich bin mir nicht sicher, ob man nun davon reden kann, dass man einen mächtigen Charakter besitzt.

Was sagen denn die Psychologen dazu`?Psyche,Charakter,Gemüt, das ist schon deren Gebiet, würde ich sagen.

"Charakterstärke kennzeichnet die ausgereifte Persönlichkeit oder die durch Entwicklungsstörungen weitgehend unbeeinträchtigte psychische Verfassung eines Individuums.Als Indikator gilt z.B. Humor."

Und nun noch bei einer Suchmaschine :

 

  • "Zum Charakter gehören aber verschiedene Eigenschaften. Und die können positiv oder negativ sein. Vielleicht heisst Charakterstärke in diesem Fall aber auch, dass du die negativen Eigenschaften im Griff hast."
  • "Verlockungen widerstehen"
  • "das hast du wenn du deine entscheidungen nicht umwirfst"
  • "Wenn jemand sich während der Wut selbst bremst, hat dieser einen sehr starken Charackter."

 

Folglich bedeutet Charakterstärke also Selbstbeherrschung, disziplin. Also schon wieder ein gewisses Machtpot- ential in dieser Aussage, oder?Ich mein z.B. ist da Person A.  A hat etwas für B übrig, weiß aber das C etwas von B mag. a ist mit C befreundet und lässt B stehen, als dieser A versucht anzumachen.

 War das nun Charakterstärke?Oder nur ein Verständnis für Freundschaft?

Andere Story : A sieht einen Keks, weiß genau, dass der Keks jetzt nicht gut tun wird.A geht weg, lässt den Keks stehen.

Das wäre jetzt Selbstbeherrschung, also Charakterstärke. Aber bis jetzt ist Charakterstärke doch irgendwie nur positiv gewesen, denke ich jedenfalls?Seht ihr das genauso?

Gibt es also Charakterstärke, die objektive, oder auch subjektiv, negativ erscheint?!Ich würde sagen Humor, wäre eine Charakterstärke, die subjektiv gesehen negativ erscheinen kann. Doch inwiefern ist Humor überhaupt eine Charakterstärke?Selbstironie, ist es meiner Meinung nach.Sich selbst zu "verarschen" braucht auf jeden Fall einen gewissen Mut. Wenn man über etwas drübersteht, indem man Humor benutzt. Ja, das wäre aufjedenfall Charakterstärke.Oder auch so Humor anwendet, wo er eigentlich nicht angebracht wäre (-grenzt an Ironie,Sarkasmus,Zynismus).Ist das noch Mut?Oder Dummheit?Ich denke in diesem Gebiet begibt man sich auf einen sehr dünnen Faden.

Aber in dem Fall kann Humor als Charakterstärke gesehen arrogant,narzisstisch wirken oder sonst irgendeine ne-gative Eigenschaft.

 

Was mir auch noch als Definition für Charakter"stärken" aufgefallen ist, sind die Stärken des einzelnen Menschen.Wenn einer zum Beispiel sich gut artikulieren kann, dann ist das seine (Charakter-)Stärke.Wenn ein anderer gut schreiben kann..etc.. Nun sind das aber nicht wirklich Charakterstärken, oder?Trotzdem werden sie dafür gehalten.Es sind Eigenschaften, aber noch nichtmal wirklich Charaktereigenschaften.Begabungen würde ich es nennen.Denn wirklich psychisch sind sie nicht, also auch nicht dem Charakter zugehörig.

 

Die allgemeine Definition von Charakterstärke ist also die Selbststärke zu Etwas, welches nicht als normal angesehen wird.Sozusagen etwas Besonderes.Charakterstärke kann positiv, aber auch negativ erscheinen.

Ich würde aber sagen, auch wenn Charakterstärken (so wie Selbstbewusstsein, ein nicht anpassen,nicht mitlaufen zB-als etwas negatives erscheinen, sind sie aber doch eigentlich etwas Positives, was man mit Respekt ansehen sollte und vielleicht aus diesem Respekt entwickelt sich ein Neid, der widerrum alles negativ sehen lässt.

 

Warum nur entsteht aus allem ein Teufelskreis?

 

 

von kirschmarmelade veröffentlicht in: Das Leben und die Gedanken dazu Community: Kultur-Schock
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Dienstag, 18. märz 2008
Wie weit darf man bitte gehen?!

Wann hört die Selbstironie auf und verdammt was fängt danach an?!

Wenn man Probleme hat, soll man dann fertig sein?!Soll man sich dann fertig machen?!Soll man sein ganzes Leben einfach durch eine schwarze Brille sehen und gut ist?!

Wenn man zB eine recht gute Anhäufung von Problemen(die auch wirklich eigentlich nicht so witzig sind) hat und man anstatt, dass man sich in den Dreck schleift, sich einfach selbstironisch auf die Schippe nimmt.

Und dann wird einem gesagt, dass auch Selbstironie Grenzen hat.Hat sie das wirklich.Hat Selbstironie manchmal wirklich keinen Platz auf dieser Welt oder darf man sie egal wann anwenden?Moralisch,ästethisch oder wie auch immer gesehen?

Warum sollte man sich das Leben selbst erschweren, oder wäre es wirklich angebracht mal die Probleme zu realisieren.Aber was dann?

Dann sitzt man wieder tage- und nächtelang dort und "heult" sich die Augen aus, weil doch alles so verdammt Scheiße ist?!

Ist das dann das Wahre?Muss das denn sein?!

Ich verstehe ja, dass jeder mal so seine Zeit braucht, wo er sich einfach mal ein bisschen melancholisch Gedanken über den Sinn des Leben oder sonst irgendwas macht.

Aber wenn man einmal angefangen hat, ist es schwer wieder davon los zu kommen.Eine kleine, aber feine Droge würde ich sagen.Vielleicht sogar schlimmer als das, vielleicht sogar damit verbunden.Erst macht man sich seine Gedanken, dann fällt man in ein Loch, dann nimmt man Drogen, fällt in ein noch viel größeres und dann..

Und das alles muss jetzt meiner Meinung nach nicht sein.Vielleicht sollte man ein gewisses Mittelmaß finden, um nicht in die Sucht zu fallen und dann widerrum diesem Teufelskreis.Doch wie findet man es?!

Soll man sich ins Angesicht der Gefahr der Sucht stellen oder es wie gesagt ganz lassen?!

Und dann das beste. Da wird einem doch glatt gesagt, dass man einen um das abwechslungshafte Leben beneidet?!Stell euch das doch mal bitte vor.

Euer Leben ähnelt einer Anreihung von missglückten Lovestorys, eine Sache nach der anderen geht immer wieder und wieder zu Brüche,Beziehungen funktionieren nicht, enden..oder es kommt nicht mal zu welchen.Und der Rest des Lebens ähnelt auch gut einer Soap, ein Disaster nach dem Anderem..

Und dann erzählt man von einem ABWECHSLUNGSHAFTEN Leben?!!

Da sage ich nur : Bitte?!

Abwechslung, wenn also immer wieder und wieder der gleiche Scheiß sich an den anderen Scheiß reiht nennt man dies also Abwechslung?!

Ich würde es eher beschissene Eintönigkeit nennen, ehrlichgesagt.Seht ihr das nicht genauso?!Immer wieder das selbe.Ist das noch aufregend?

Ich denke eher nicht.

Ich möchte mich eigentlich nicht beschweren, möchte nicht sagen, dass alles was ich bis jetzt erlebt habe war scheiße.Im Gegenteil..mit dem meisten bin ich recht zufrieden sogesehen.Ich nehm es so hin wie es ist, meistens jedenfalls..Irgendwann sollte man dies auch, denn wenn man so viel Mist erfahren hat, härtet das einen ab (Ich bitte hier nun kurz zu meinem ersten Artikel zurückzukehren bwz ihn anzufangen um mich widerrum hier zu verstehen.Merci). Und das bin ich auch nicht Leid, denn finde ich es, in einem Blickwinkelgesehen, nicht gerade schlimm.Ich habe jedenfalls etwas zu erzählen, das heben denk ich viele Personen auf dieser Welt.Da bin ich wirklich nicht die einzige.Aber wie war das nochmal mit den Sternen?!!

Jedenfalls sollte man über die Grenzen von Selbstironie und den darauffolgenden Auswirkungen wirklich nochmal näher nachdenken.

von kirschmarmelade veröffentlicht in: Das Leben und die Gedanken dazu
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Montag, 17. märz 2008
Sterne kann man doch in irgeneiner Art und Weise mit Leben vergleichen, oder nicht?

Wie ihr wisst, sind Sterne ja kleine Sonnen mit eigenen Sonnensystem und wie man tagsnächtlich sehen kann gibt es von dieser Spezies verdammt viele.

Wie ich nun Sterne mit Leben vergleiche?

Nunja zuersteinmal gibt es auch verdammt viele Menschen (=Leben), gut also nennen wir es eigentlich Menschenleben, denn Leben an sich kann vieles bedeuten.Ob mit Intelligenz oder nicht, aber naja anderes Thema, würd ich sagen.

Weiter im Text. Es gibt verdammt viele Sterne und verdammt viele Menschen.Eine Gemeinsamkeit.

Und das wars dann auch. Nein,nein..kleiner Joke am Rande

Also ich meine Sterne die "leben" ja eine sehr,sehr lange Zeit jedenfalls für uns mit einer Lebenszeit von ca. 80 Jahren.Sterne leben ja meiner Meinung nach Millionen von Jahren bis sie erlischen, aber das ist ja eigentlich nicht der schlaggebene Punkt. Der ist, dass alles irgendwann mal zu Ende geht, genauso wie bei den Sternen.

Faszinierend dabei ist, dass es niemanden wirklich auffällt, ob jetzt eine kleine Sonne erloschen ist.Sie wird nämlich sowieso von einer neuen ersetzt.Und so setzt sich der kleine Sonnenkreislauf fort und fort.

Leben und Tod stehen auf einer Geraden.Sind komplementär.Das eine setzt sich ans andere.

Genauso ist es nun auch bei uns Menschen.Einer stirbt, dafür erblickt einer das Licht der Welt.

Wenn man jetzt davon absieht, dass wir "intelligent" sind, oder vielleicht auch nicht.Man beachte mal die Schwächen der Menschen, wie Gefühle und so etwas damit verwandtes.

Sterne, die vermisst niemand.Ausser vll der Astrologe, welcher sich jahrelang damit befasst hat und auf einmal ist sein Betrachtungsobjekt nicht mehr da.

Aber das ist wieder die Schwäche des Menschens, nciht des Sterns.Den Stern juckt es nicht udn auch nicht die anderen Mitsterne.

Aber nicht nur Sterne sind faszinierend, bzw noch faszinierender ist das Weltall an sich.

Ich mein Weltall, wie ist denn bitte die Definition von Weltall?! Unendliches Space mti vielen Überraschungen, unentdeckt.

Es ist doch wahnsinnig, man wird wahnsinnig, wenn man versucht das Weltall zu erfassen.Es geht einfach nicht.Ein paar Planeten sind uns bekannt, aber war das alles?Was ist mit Wurmlöchern, ncoh weiter entfernten Planeten, Sonnen.Was ist mit all dem anderen ohne Namen?!

Vll besteht sogar ein Paralelluniversum, wer weiß das denn bitte alles?Und warum macht es einen verrückt darüber nachzudenken?!

Man kann doch nichts erklären.Der einzige Planet, den man bis jetzt besuchen kann, ist der Mond.Beim Mars werden ja auch schon Besiedlungen geplant.

Aber das sind doch nur 2 Planeten von immens vielen, Millionen vielleicht.

Ich mein es gibt bestimmt noch Leben, "Menschenähnliches" Leben, irgendwo im Unendlichen.Vielleicht beobachten sie uns, vielleicht machen sie sich genau die selben Gedanken.

Vielleicht, Vielleicht....

von kirschmarmelade veröffentlicht in: Das Leben und die Gedanken dazu Community: Sinn und Unsinn
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Sonntag, 16. märz 2008
Eine Überschrift, die den Inhalt beinhaltet.Welch Wortspiel!

Man kennt es doch.Man besucht eine x-beliebige Party und das Resultat ist meist : Fettnäpfchen und Rätsel.

Fettnäpfchen, weil man mal wieder viel zu viel getrunken hat und Sachen getan hat, welche man spätestens am nächsten Morgen in irgeneiner Weise bereuen wird.Entweder erfährt man aus eigener Sache von den nächtlichen Ereignissen oder noch viel schlimmer, durch kurzzeitiges Blackout erzählen einem andere Partymitgenossen von dem was man anscheinend in der Nacht so getrieben hat.

Das wäre dann z.B., dass man sich durch den angetrunkenen Mut (oder auch nicht Mut) vorgenommen hat, endlich die Person, auf die man schon länger scharf ist, endlich mal anzutippen, zur Seite zu nehmen und Fragen was Sache ist.Und da kommen wir zum Fettnäpfchen..denn die Person, die empfindet leider nicht das Gleiche für einen und muss einem nettgesagt einen Korb geben.Mit diesem Korb und vielleicht begleitet durch eine kleine Heul-Szene, je nachdem welchen Charakter man so besitzt, geht man nun gekränkterweise wieder ins Partygetümmel, entdeckt mit hohen Alkoholpegel (den man sich aus Kummer nun Schluck für Schluck errungen hat) eine Person, welche auch recht nett aussieht und spricht sie einfach mal an.

Darauffolgend liegt man eine Stunde später mit Obengenannten in irgendeiner gemütlichen oder auch minder gemütlicheN Ecke und geht den natürlichsten Bedürfnissen der Erde nach.

Bis jetzt noch nicht schlimm, doch am nächsten Tag mit nun gesenkten Alkoholpegel erblickt man die Person, welche eigentlich mal recht scharf aussah, neben sich und bekommt den Mund vor lauter Erschrecken nicht mehr zu.

Die Nase, die eigentlich mal ganz süß war, erscheint jetzt nur noch als riesiges,störendes Forikel im Gesicht des Besagten.

Die Haare, welche eigtl neckisch gegelt aussahen, erscheinen nun nru noch als eklige Schweinspommade

und der Klamottenstil, welcher..

Ihr wisst schon worauf es hinausläuft, oder?Ein totales,vollkommen peinliches Disaster.

Doch wäre das doch alles gewesen.Dann wäre die Welt ja wenigstens halbwegs perfekt.Aber nein es geht ja noch weiter.Nachdem man sich also von "Mr Perfect´s"/Mrs. Perfect´s" Seite geschlichen hat, mit voller Obhut das jene auch nicht aufwacht, entgegnet einem der nächste Schrecken, indem ein Partymitgenosse oder auch Freund einem die oben erwähnte Szene näher erläutert, präzise formuliert man hat sich auf die derbste Weise selbst blamiert und der Person gehörig die Meinung gesagt, welche widerrum bei Anderen Partymitgenossen die Meinung über die eben von einem gesagte Meinung weitergibt..und naja den Teufelskreis könnt ihr euch auch selbst näher vorstellen.

Resultat ist jedenfalls gleich Peinlichkeitsfaktor hoch 10.

Und dann denkt man, endlich ist alles vorbei.Da kommt das nächste Problem angerannt.Na, könnt ihr euch denken was jetzt kommt?

Ja genau, das allseitsbekannte Rätsel!Was es damit auf sich hat?!Nunja so hat man nun alles klitzehaaarkleingenau widergegeben bekommen : Die Szene,die peinliche Liebschaft mit "Mr./Mrs. P.", das Lästern vom wahren Mr/Mrs P.,die darüber entstandene Traurigeit und das rätseln darüber, ob man wirklich so peinlich,anstrengend und nervig reagiert hat?!Das Rätseln darüber, ob man es wirklich verdient hat, als Stalker abgestempelt zu werden, nur weil man den Mut hat seine Gefühle zu äußern?!

Und letztendlich das Rätseln darüber warum die jenige eigentlich scharfe Person (sP), mit dem nicht-Wissen von dem Wissen einems darüber, was sP so nach der Szene von sich gegeben hat, wieder angeschlichen kommt, um irgendetwas unbekanntes zu erreichen.Resultierend das Rätseln darüber was die Person nun erreichen wollte und das Rätseln darüber ob die kühle (toll- ?!) Reaktion auf sP´s spontane Annäherungsversuche wirklich das Richtige war?

Und wirklich,wirklich letztendlich das Rätseln darüber warum man so viel getrunken hat,warum das Leben einen immer so bestrafen muss,warum man es wirklich verdient hat so behandelt zu werden und letztendlich,letztendlich das RÄTSELN darüber, wie man nun im Bezug auf alles vorherige Beschriebene agieren soll?!

Das Ganze endet mit einem Entschluss :

Nie wieder Alkohol

Nie wieder eine Party Liebschaft

und nie wieder spontaner Anflug von Mut

Achja und nie, nie wieder Kontakt mit dem anderen Geschlecht.

(Was sich spätestens ein paar Tage später wieder ergibt.)

von kirschmarmelade veröffentlicht in: Das Leben und die Gedanken dazu Community: Sinn und Unsinn
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Freitag, 14. märz 2008
Allein,allein auf einer Bank, in einer verlassenen Ecke sitzt ein alter Mann..Sein Gesicht gezeichnet durch das Leben..

Jede einzelne Falte beschreibt eine Geschichte,eine seiner Geschichten.. Die Eine aufregender als die Andere..

Doch was macht er nun hier,an diesem verlassenen Ort und starrt auf das Gras ,welches sich leicht hin und her bewegt,

getrieben durch den Wind.

Ein Ort,an dem er jeden Tag,um die gleiche Uhrzeit seine Ruhe findet. Warum nur sucht er diesen Ort auf?

Die Falten umrahmen seine Augen..Augen die solch eine Traurigkeit ausstrahlen,wie ich es noch nie zu sehen vermochte..

So reißen sie einen mit,das Gleiche zu fühlen wie er..die gleiche Sehnsucht,Einsamkeit wie er..

Doch warum?Warum fühlt er so?

So sitzt er da,in seinem grauen schlichten Mantel,seinen grauen Hosen und seinen schwarzen Schuhen..

So sind es auch die Haare,die diese Farbe beinhalten..Grau..

Alles Grau,

So ist es auch sein Leben?Grau?Trist und grau?

Was ist ihm widerfahren..was ist geschehen?Das ihn so quält,dass er hier nun sitzt..Allein an einen Ort,wo sich

normalerweise nur die Toten zur Ruhe setzen..

Friedhof..

So weint er einer armen Seele nach?

So fließen die Tränen,tropfen auf den kalten,grauen Grund...und

verschwinden,sie verschwinden wie die Glückseeligkeit,

die der Mann mal empfand,bevor man sie ihm entriss..

So weint er ihr nach..

So wein ich mit,denn ist allein der Anblick dieses armen Mannes,wie der eigene Verlust einer geliebten Person,

einer Liebe,die man nicht beschreiben kann,die er für sie empfand.

So weinen wir zusammen,Träne um Träne verfließen und tropfen auf den Boden. Er verschlingt die Tränen pietätlos und verfrachtet sie in die Tiefe..

Er blickt auf,in die Richtung einer der Grabsteine und so steht er auf...

Sein Blick gerichtet auf diesen Stein,

Grau,mit Blumen beschmückt und einer verzierten Aufschrift.

Meine geliebte Tochter,

so Ruhe ,

du arme Seele,

die zu früh von uns genommen..

Genau vor diesem Stein bricht der Mann zusammen und weint ,er weint um seine Tochter,

die ihm fehlt..wie einem die Sonne nach einer langen Zeit voller Regen..

und denkt er immer daran,dass sie nie wie er Falten besitzen wird ,die die Geschichten ihres Lebens erzählen.

Oh noch mehr Tränen als je zuvor vergießen,

begleitet durch einen Schrei,einen Schrei voller Gewissenslosigkeit,voller Rache,voller Traurigkeit.

So verspür ich die Lust mit ihm zu schreien,

schreien um die arme Seele,schreien um das Gefühl,welches ihm die Luft zum atmen nimmt,

welches ihm ins Herz sticht ,ihn aber doch nicht das Leben nimmt.

Das Leben ,das sie nie haben wird..

Stunden vergingen,

voller Tränen,voller Wut...

Hilflosigkeit..

Geknickt versucht er aufzustehen,

von ihr zu gehen..

Er küsst ihr Grab,

spricht zu ihr : Leb wohl ,meine Kleine

So tropft das letzte Mal eine Träne auf ihr Grab..

Welchen Weg wird er beschreiten,

Welchen auch immer,

sie wird immer bei ihm sein,

bei was auch immer,

Sie wird da sein..

Und wieder fließen Tränen,

doch diesmal Tropfen sie auf ihresgleiche,

sie tropfen herunter..weit herunter

und vereinigen sich letztendlich mit dem Wasser.

Er fällt,

mit ihm die Tränen,

die Wut,

die Rachelust,

die Traurigkeit,

Hilflosigkeit..

So hat er sie gefunden,

die Lösung,

nach der er suchte.

Und nun vereint,

mit ihr,

So führt sie ihn,

und zusammen

gehen sie ihren Weg..

von kirschmarmelade veröffentlicht in: Kurzgeschichten
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